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COVID-19-Kontrollen zur Reduzierung des Expositionsrisikos

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Aktualiziert: 3. Juni 2020

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1. Wenn CoorsTek Teammitglieder vorübergehend von einem Standort an einen anderen versetzt werden, besteht ein höheres Übertragungsrisiko. Es liegt auch eine erhöhte Gefährdung für enge Kontaktpersonen vor, die möglicherweise unter Quarantäne gestellt werden müssen, falls einer der versetzten Mitarbeiter an dem Virus erkrankt. Daher müssen sowohl der versetzte Mitarbeiter als auch alle Mitarbeiter, die in seiner Nähe arbeiten jederzeit KN95-Masken tragen. Falls der Standortwechsel eine Dauer von zwei Wochen überschreitet, sind KN95-Masken nur in den ersten zwei Wochen erforderlich. Das versetzte Teammitglied kann dann je nach Arbeitsumgebung chirurgische Masken oder Stoffmasken tragen. Die soziale Distanzierung sollte so weit wie möglich aufrecht erhalten werden.

 

2. In den Bereichen, in denen sich Teammitglieder anstellen oder versammeln können (Stempeluhren, Eingangsbereiche, Verkaufsautomaten, Cafeterien, Pausenräume, Raucherbereiche usw.), besteht ein höheres Übertragungsrisiko. Diese Bereiche müssen deutlich sichtbar gekennzeichnet werden, um auf die entsprechende soziale Distanzierung hinzuweisen (2 Meter).

 

3. Im Fall von Mitarbeiterschulungen (Cross-Training, Orientierung usw.) kann die Einhaltung der sozialen Distanzierung schwierig sein. Stattdessen sollten die Schulungsleiter die Verfahren, die sie unterrichten, auf Video aufnehmen und den Teilnehmern dieses Video zur Verfügung stellen. Um die Fragen der Teilnehmer zu beantworten, kann der Schulungsleiter persönliche Erklärungen vornehmen (alle Personen in der Gruppe tragen KN95-Masken) und die Zeit, die auf engem Raum verbracht wird, minimieren.

 

4. Ein weiterer möglicher Übertragungsort ist der Oberflächenkontakt an häufig verwendeten Werkzeugen und Geräten (Mikrometer, Handwerkzeuge, Gabelstapler, Stempeluhren, Hubwägen usw.). Die Mitarbeiter müssen diese gemeinsam genutzten Gegenstände vor jeder Verwendung mit einem gegen COVID-19 wirksamen Reiniger desinfizieren.

 

5. Umkleideräume können vor und nach den Schichten überfüllt sein und müssen daher als öffentliche Bereiche betrachtet werden. In den Umkleideräumen müssen Masken getragen werden, da eine soziale Distanzierung nicht immer möglich ist.

 

6. In kleinen Räumen, die nur sehr wenig Frischluft erhalten (entweder von der HLK-Anlage oder geöffneten Türen/Fenstern), können sich Viren besser ausbreiten. Wenn sich in solchen kleinen Räumen mehrere Teammitglieder aufhalten, müssen immer KN95-Masken (falls keine soziale Distanzierung möglich ist) oder chirurgische Masken getragen werden.

 

7. Gemeinschaftsbereiche für Mahlzeiten und gemeinsam genutzte Trinkbehälter sind nur schwer sauber zu halten. Sie fördern auch eine größere Ansammlung von Personen, wodurch möglicherweise die soziale Distanzierung nicht eingehalten werden kann. Zusätzlich zum Berühren von gemeinsam genutztem Besteck können sich Wassertröpfchen auf unbedeckten Lebensmitteln absetzen. Gemeinschaftsbereiche für Mahlzeiten und gemeinsam benutzte Trinkbehälter sollten bis auf weiteres vermieden werden. Wenn Gemeinschaftsbereiche für Mahlzeiten und gemeinsam benutzte Trinkbehälter wieder genutzt werden dürfen, sollten geeignete PSA, Händedesinfektionsmittel, Reinigungsmittel und Lebensmittelabdeckungen bereitgestellt werden.

 

8. Bodenventilatoren werden in unseren Einrichtungen häufig nicht nur zur Abkühlung von Teilen, sondern auch zur Kühlung des Bereiches für Teammitglieder eingesetzt. Es könnte jedoch ein leicht erhöhtes Risiko für die Rückführung von Wassertröpfchen, die den Virus enthalten, in die Luft bestehen. Auch in diesem Fall sollte das Tragen dazu beitragen, dieses Risiko zu verringern. Jedoch sollten Ventilatoren so weit wie möglich in offenen Bereichen oder in Verbindung mit offenen Türen/Fenstern eingesetzt werden, um eine Übertragung des Luftstroms zwischen den Atembereichen zu verhindern. Zum Beispiel können die Ventilatoren erhöht angebracht werden, so dass sie nach unten blasen oder deren Drehrichtung kann geändert werden, um Luft aus dem Atembereich in Richtung Frischluft oder Belüftungszone zu bewegen und diese aus dem Bereich abzusaugen.

 

9. In den Sanitärbereichen gibt es viele Flächen, die häufig berührt werden und somit das Risiko einer Ausbreitung erhöhen können. Um dem entgegenzuwirken, sollten die Standorte berührungslose Handtuch- und Seifenspender in den Sanitärbereichen installieren, um häufige Berührungspunkte zu minimieren.

 

10. Zu den Bereichen, die häufig berührt werden, zählen Türgriffe und Lichtschalter. Unsere wichtigsten Vorbeugungsmaßnahmen bestehen darin, diese Oberflächen mehrmals täglich zu reinigen und auf gute Hygienepraktiken zu achten. Um das Risiko zu vermindern, sollten die Standorte eine Installation von Lichtschaltern mit Bewegungssensoren in Betracht ziehen, unnötige Türen demontieren oder offen lassen bzw. automatische Türen installieren.

 

11. Trinkbrunnen sind eine weitere Quelle für eine mögliche Übertragung des Virus. Bis auf weiteres sollten es Mitarbeiter vermeiden, direkt vom Trinkbrunnen zu trinken. An den Trinkbrunnen sollte der Hinweis angebracht werden, dass sie nur zum Befüllen von Behältern verwendet werden dürfen. Andernfalls könnten die Trinkbrunnen durch Wasserspender ersetzt werden.

 

12. Wenn Lieferungen in Empfangsbereichen erfolgen, können die LKW-Fahrer gelegentlich für einen kurzen Zeitraum unsere Einrichtung betreten, um Unterlagen auszufüllen oder Materialien im Empfangsbereich abzugeben. Wenn sich diese Dienstleister nicht länger im Gebäude aufhalten und Masken tragen, ist für sie das Testverfahren für Besucher nicht notwendig.

 

13. Arbeitsnischen werden mit Abstand zueinander aufgestellt, um eine angemessene soziale Distanzierung zu ermöglichen. Falls dies nicht der Fall ist, ist es eventuell schwierig und zeitaufwändig sein, die Auslegung zu ändern. Teammitglieder, für die keine soziale Distanzierung in Arbeitsnischen oder gemeinsam genutzten Bürobereichen möglich ist, müssen Masken tragen.

 

14. Einige Tätigkeiten in der Produktion erforderten aufgrund der Größe und des Gewichts des Materials Zwei-Mann-Aufzüge. Dies kann es erforderlich machen, dass die Teammitglieder in unmittelbarer Nähe zueinander arbeiten. In diesen Fällen sollten beide Personen KN95-Masken tragen.

 

15. Wenn Mitarbeiter in Kabinenbereichen über eine Stehpultoption verfügen, mit der sie möglicherweise Wassertropfen über eine Barriere in einer anderen Kabine verteilen können, sollten sie nicht stehen oder im Stehen eine Maske tragen, bis Plexiglas installiert werden kann, um die Exposition zu minimieren. Sobald Plexiglasscheiben installiert sind, müssen dann keine Masken mehr getragen werden.

 

16. Einige Teammitglieder bilden eventuell Fahrgemeinschaften zum Arbeitsplatz mit Personen außerhalb ihres Haushalts. Falls dies der Fall ist, sollten alle Teammitglieder im Fahrzeug eine KN95-Maske tragen.

 

17. Durch die richtige Belüftung und der Versorgung mit Frischluft kann das Verteilungsrisiko von virentragenden Wassertropfen in großen Bereichen vermindert werden. Das Tragen von Masken ist unsere wichtigste Vorbeugungsmaßnahme, um zunächst die Menge an Wasserdampf in der Luft zu minimieren. Die Standorte sollten jedoch ihre Lüftungssysteme überprüfen, um den Wechsel der Filter und einen effizienten Betrieb sicherzustellen. Außerdem sollten diese angepasst werden, um so viel Frischluft wie möglich einzuleiten (unter Berücksichtigung der Produktqualität). Öffnen Sie nach Möglichkeit Türen oder Fenster, um die Versorgung mit frischer Luft sicherzustellen.

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